Tribut an die Menschlichkeit

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Danke

Posted on 25.05.2006 at 11:01 - 0 Kommentare - Link

SIE SAGT:

 

 

Sie dankt euch Volltrotteln, ihr, die einfach nicht verstanden habt, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Hier kommt die Abrechnung.

 

Namen, ja Namen. Jeden einzelnen weiß sie heute noch. Rache, das war es wonach sie sich sehnt. Aber dafür hatte sie sich zu oft auf dem Schulhof geprügelt, hatte zu oft beim Rektor gesessen. Sie schaffte es nur schwerlich sich aus diesen Situationen herauszureden. Wut, noch niemals zuvor hatte sie so oft und so stark unglaubliche Wut verspürt. Es war diese Art von Wut, die einem die Tränen in die Augen schießen lässt  und in der man nur noch um sich schlägt. Diese Mischung aus Wut und Verzweiflung. Schreien, das war es, was gewirkt hätte- aber dann hätten andere Menschen davon Wind gekriegt, und dafür war diese Angelegenheit einfach viel zu peinlich.  Noch heute ist ihr alles so unsagbar peinlich. Aber warum? War es ihre Schuld, dass andere Menschen sich aufführten, als dürften sie über Gut und Böse richten? Nein, das war es nicht. Aber vielleicht hätte man sich ein bisschen mehr gefallen lassen sollen... Nein, Nein, Nein!!! Diese Eigenschaft und Schwäche zugleich, hatte sie bis heute nicht ablegen können. Wenn sie jemand verletzt ist sie schneller als irgendjemand sonst auf 180. Und das lässt sie denjenigen auch spüren. Heute ist sie geschickter, sie hat viel gelernt. Mehr als andere und gleich viel wie er. Es war die intensivste Zeit in ihrem gesamten Leben, es war die Zeit, in der sie sich mit sich selbst und mit anderen auseinander gesetzt hat. In dieser Zeit hatte sie mehr gelernt als in irgendeiner Zeit zuvor. Und wenn sie ehrlich ist, dann ist sie dankbar für diese Zeit. Die Zeit hat sie stark gemacht, sie kann heute mit Problemen besser umgehen und kann sich unglaublich gut aus aussichtslosen Situationen herausreden, was sie selber immer wieder erstaunlich findet. Nur eines, das hat sich nie geändert. Wenn sie provoziert wird, dann knallt bei ihr die Sicherung durch.

 

 


Träume in der Realität

Posted on 24.05.2006 at 07:28 - 3 Kommentare - Link

ER sagt:

 

Jemanden mit Worten fertig zu machen ist schlimmer als jemanden mit einem Messer Niederzustechen, denn der Schmerz des Messerstiches verheilt, der seelische tut dies nie.
Es wird mir immer schwer fallen darüber zu reden, was mir wiederfuhr, als ich noch zu dieser anderen Schule ging. Ich kann mich kaum noch an Details errindern. Nur jeder einzelne Stich, jedes Ereignis, das mich fertig gemacht hat ist noch präzise wi kaum etwas anderes vorhanden. 
Das schlimmste an der Zeit war nicht zu wissen, warum gerade ich? Warum nicht dieser ungepflegte Assi hier neben mir? -Ja, so denkt man in einem solchen Moment einfach.

Meine Antworten habe ich nie bekommen. Nur Erklärungsversuche in denen es heißt, ja, ich hab halt Pech gehabt, dass sie sich gerade mich ausgesucht haben. Es hätte jeden treffen können.

Aber damit konnte und wollte ich mich nie zufrieden geben. Es kam die Zeit der Verdrängung. An Verarbeitung habe ich die letzten Jahre nie gedacht. Aber jetzt, da ich jemanden gefunden habe, der diese Farce ähnlich erlebt hat, wie ich, kann ich damit anfangen. Endlich jemand, der genau nachempfinden kann, wovon ich rede.

Denn, wie schon gesagt: Fleischliche Wunden heilen, seelische nicht... Jedenfalls nicht ohne die nötige Wundversorgung.


So. Das zum Vorwort, nun die Geschichte

 

"Mama? Bin ich anders?" Mit diesen Worten wendet sich der kleine Junge an seine Mutter, die in der Küche versucht schnell den Abwasch zu bewältigen um dann ihren Zweitjob aufzusuchen, denn Geld ist knapp und ihr Mann hatte sie mit dem Kind schon vor langer Zeit im Stich gelassen. "Wieso solltest du anders sein?", fragte sie in einem aufgesetzt ruhigen Tonfall, doch der Junge verstand, dass sie keine Zeit für ihn hatte. Wieder. Deshalb nahm er es auch hin, dass sie sagte, er solle sich keine Gedanken machen und sie würde sich am Abend Zeit für ihn nehmen. Dass das nie passierte wusste er auch, denn Abends war sie zu müde von der vielen Arbeit. Nach außen hin versuchte der Junge einen ruhigen und collen Eindruck bei seiner Mutter zu hinterlassen, um sie nicht mit noch mehr Stress zu belasten. Sie gab sich doch solche Mühe, da sollte sie nicht auch noch wissen, was ihm heute wieder passiert war. Dass der "obercoole" ihn wieder vor der ganzen Klasse bloßgestellt hatte, indem er ihm in einem unerwarteten Moment die Hose runterzog. Auch nicht, dass dieser "obercoole" ihn im Sportunterricht erst nicht in die Mannschaft wählte und ihm dann den Ball auch noch mit voller Absicht ins Gesicht schoss. "Ich habe heute die Tür ins Gesicht bekommen.", sagte er zu seiner Mutter, die in all ihrer Eile jedes seiner Zeichen übersah und ihm glaubte. Sie gab ihm noch 5 Euro, wünschte ihm einen schönen Tag und verließ wieder das Haus. Der Kuss, den der Junge von seiner Mutter bekam reichte nicht aus um die Wunden zu bedecken, die er auf seinem Herzen trug.

Er legte sich auf sein Bett und brach in Tränen aus. Wie so oft. Dabei wurde sein Kopf völlig leer und er dachte an nichts. Manchmal dachte er an seine Mutter und weinte bei dem Gedanken daran, was sie durchmachte um die kleine Familie über Wasser zu halten, noch mehr. Aber wegen dieser Peinigungen in der Schule weinte er in diesen Momenten am wenigsten. Sie waren zwar sicher die Ursache, aber der Frust alleine reichte schon um weinen zu können. In ihm breitete sich, während er weinte eine unvorstellbare Ruhe aus und so ging es ihm meistens wieder für ein paar Stunden besser. Meistens setzte er sich dann auf den Balkon. Dieser war mit einem roten Teppich ausgelegt, auf dem der Junge mit seinen Modellflugzeugen spielte. Er sah in den Himmel, in der Hoffnung auch einmal fliegen zu dürfen um weit von den Menschen weg zu kommen, die ihn so fertig machten. Er wollte erwachsen sein um seiner Muter besser helfen zu können und hatte Angst auch ihr zur Last zu fallen. Er nahm sich oft noch einen Joghurt und setzte sich vor den Fernseher, denn hier konnte er die ganze Aussenwelt vergessen. Er sah fröhliche Menschen, die spielten, schauspielten und nicht sie selbst waren. Die Rollen annahemen und dann jemand ganz anderes waren. Er dachte häufig, dass es das ganze Leben lang immer bei allen, die ihn so triezten so war. Wenn er dann am späten Abend vor dem Fernseher eingeschlafen war und seine Mutter heimkam, dann sah sie einen kleinen Jungen, der vor dem Fernseher eingeschlafen war und nicht mehr.


"Alles, was Sie jetzt sagen, kann später gegen Sie verwendet werden!"

Posted on 23.05.2006 at 10:38 - 1 Kommentare - Link

SIE SAGT:

 

 

Die Wahrheit. Es war die nackte und erschütternde Wahrheit. Diese gottverdammte Ehrlichkeit, die IHR zum Verhängnis wurde. Hat irgendjemand von euch schon einmal versucht Tag ein, Tag aus nichts als die WAHRHEIT zu sagen? SIE tat es. SIE merkte es allerdings zu spät. Irgendjemand sagte mal zu IHR: "Kopf zu!" Über diese Aufforderung musste SIE lange nachdenken. In ihrer ganzen Naivität hatte SIE geglaubt, dass alle Menschen es taten. Tun sie aber nicht. Auch SIE tat es wahrscheinlich nicht immer. Aber öfter. Glaubte SIE heute zumindest. Vielleicht hofft SIE es auch. 

"Die Wahrheit ist wie eine Decke, unter der man immer kalte Füße hat. Du kannst an ihr ziehen und zerren, aber sie wird dich nie ganz bedecken." (Club der Toten Dichter) Und wer will schon kalte Füße haben? Nachdem SIE die Erfahrung der fast abgefrorenen Füße gamacht hatte, versuchte SIE es wie alle anderen. Kurzum, sie hielt es nicht lange durch. Ist Mut zur Ehrlichkeit zu verachten?

Ja. Und ich schreibe und meine dieses Ja so, wie es zu verstehen ist. Ich kann euch da draußen einen guten Rat geben: Ordnet euch unter und riskiert keine kalten Füße. Ihr werdet glücklich sein. Ihr werdet viele Freunde haben und nicht merken, dass ihr dabei seid euer Gewissen zu eliminieren.

SIE weiß, dass sie diese Aufforderung nicht ernst nehmen kann. ER weiß es auch. Aber wissen es die ANDEREN?


An Die Unmenschlichkeit Des Mobbings

Posted on 23.05.2006 at 02:45 - 2 Kommentare - Link

ER SAGT:

 

"WUT! In mir kocht die Pure Wut", sagt EINER, als er das aktuelle Fenster seines Webbrowsers betrachtet. Was er sieht lässt puren Hass in seinen Adern aufsteigen. Sollte es wahr sein, oder sah er nur ein Trugbild seiner so müden Phantasie? Was war es, was sein Gewissen ausschaltete und ihn zu jeder Gewalttat beflügelte, die sich ein vor Erregung kranker Geist ausdenken konnte?
Was war geschehen? Sah er das wirklich? Ständig wiederholten sich diese Worte vor seinem geistigen Auge, denn er konnte es einfach nicht glauben, wenn so etwas geschah!

Hatten die MENSCHEN den Verstand verloren? Gewiss! Hatten sie jemals einen gehabt? Gewiss nicht! Wie konnten MENSCHEN zu einer solchen Form der Unmenschlichkeit im Stande sein? Wie konnten sie? Lag es an ihrer Erziehung, oder an einem Mangel der selbigen, dass sie dieses Liebenswerte Mädchen so verletzten?
Womit hatte SIE diese Missetat verdient? Mit ihrer Liebenswerten Art, ihrem starken Charakter? Ihrem einfallsreichen, phantasievollen, inspirativen Geist?
Wie kann es sein, dass so etwas geschieht? Immer mit denen, die es doch am wenigsten verdienen?! SIE hat es doch nicht verdient! GALLE. Aus meinem Magen kommt sie hoch und ihr stechend scharfer Geschmack verstärkt nur meine Wut!
Grausamkeiten geschehen mit den ANDEREN vor meinem geistigen Auge. Ich verliere die Möglichkeit klar zu denken völlig aus meinem Geiste.
Namen tragen sie nicht. Die Täter, die für so etwas verantwortlich sind tragen keine Namen. Sie leben von ihrem Ruf. Von ihrem Blutgetränkten Ruf aus Gewalt und Verachtung. Menschen, die ANDERE nicht akzeptieren, weil ANDERE sich ihnen nicht unterwerfen wollen. Weil ANDERE einen Hang zur Vernunft haben. Weil ANDERE wahre Freunde sind. weil ANDERE immer anders sein werden und MENSCHEN nie so wie SIE. SIE ist einzigartig, sie steht für ANDERE, aber sehen will es kein MENSCH!

"Ich könnte diese MENSCHEN zerstören!" Doch wäre ich doch dann nicht besser als sie (und davon bin ich überzeugt, dass ich das bin) Aber was kann ich tun? Ich bin nur EINER. Und IHR seid zu feige und zu dämlich das Maß der Zerstörung zu erkennen und einzugreifen, IHR seid nicht so

 

Allein wie ich EINER

einzigartig wie SIE

Hilflos wie ANDERE
IHR seid MENSCHEN

IHR seid meine GALLE

Meine WUT


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